Abenteuer Geschichte und Technik

Reiten

Samstag, 09 Juli 2022 05:36

Das Glück eurer Kinder liegt auf dem Rücken der Pferde? Dann schaut doch einmal bei den Reitschulen und Höfen im und um den Deister nach den tollen Angeboten für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche. Es gibt Ferienkurse, Ponyführerscheine, Übernachtungen auf dem Pferdehof und sogar Möglichkeiten, Kindergeburtstage auszurichten.

 

Familie Hartmann betreibt die Reitschule Pferdefreunde Kessiehausen und bietet auf ihrem Hof neben Ferienkursen auch Einzelunterricht und Übernachtungen bei den Ponys an. Schaut mal auf der Website unter „Aktuelles“, was gerade veranstaltet wird.

Die Ferienreitkurse richten sich an Kinder ab 5 Jahren. Diese Kurse dauern – so ein Aushang ­­– von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr und bringen den Anfängerinnen und Anfängern spielerisch den Umgang mit den Tieren bei. Auch Fortgeschrittene sind willkommen.

Die Reitschule hat eine Reithalle und Pferde und Ponys in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichem Temperament, so dass alle kleinen Reiterinnen und Reiter einen passenden Gefährten finden können.

pferdefreunde-kessiehausen.de/

Kessiehausen 1, Bad Münder OT Kessiehausen

 

Nienstedt im Deister ist ein Pferdedorf. Die Höfe bieten Unterstellmöglichkeiten, auf den Wiesen stehen große Pferde und kleine Ponys, es bieten sich tolle Ausritte durch Wald und entlang von Feldern und auch auf der Straße darf man immer damit rechnen, dass einem die Tiere begegnen. Kinder und Jugendliche können hier auf dem Hof Borchers reiten. Der Hof besitzt eine große Reithalle, eine Springanlage und viele schöne Tiere. Im Angebot stehen Voltigieren (ab 6 Jahren), Ponyunterricht (ab 8 Jahren), Dressurunterricht, Springunterricht, Gymnastikspringen, Freispringen sowie Abzeichen- und Bodenarbeitslehrgänge. Besucht doch mal die Homepage für weitere Informationen.

hof-borchers.de/angebot.html

Eimbeckhäuser Str. 12, Bad Münder OT Nienstedt

 

Die Reitschule von Merle von Ahlen mit ihren Pferden (nicht Ponys) in Barsinghausen bietet neben dem üblichen Reitunterricht und der Vorbereitung auf Abzeichen auch die Möglichkeit, Kindergeburtstage auszurichten, sowie andere Events. Schaut mal auf der Homepage nach und bucht bei Interesse eine Schnupperstunde.  

reitschulemerlevonahlen.de/

Im Dorfe 1, Barsinghausen

 

Reiterferien für Kinder ab 7 Jahren bietet die Reitschule Lo Castro in Apelern. Bis zu sechs Kinder können auf dem Hof übernachten und den ganzen Tag mit den Pferden verbringen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch ganz normalen Reitunterricht für Kinder. Eine preisgünstige Zehnerkarte kann erworben werden.

reitschule-locastro.de/

Rackenurt 8, Apelern

 

Bei den Pferdonauten in Barsinghausen können Kinder ab 3 Jahren mit einer Begleitperson auf Ponys reiten. Außerdem hat der Verein Kindergeburtstage fest im Sortiment. Normalen Einzel- und Gruppenunterricht könnt ihr ebenso buchen wie eine Pflegebeteiligung. Das Nette dabei ist: Wenn Unterricht gebucht wird, ist eine Pflegebeteiligung kostenlos. Schaut mal auf der Website nach den Angeboten.

die-pferdonauten-1.jimdosite.com/

Brandhorst 1, 30890 Barsinghausen

 

Besonders auf kleine Kinder spezialisiert hat sich der Ponyhof „Mini trifft Mini“ in Klein Berkel. Hier können auch schon die ganz Kleinen mitmischen. Für die so genannten „Zwerge“ zwischen zweieinhalb und drei Jahren gibt es altersentsprechende Angebote, damit sie mit Ponys in Kontakt treten können. Für Kinder und Jugendliche von 4 bis 14 Jahre Jahren gibt es Ferienreiten, Thementage, einen Pony-Führerschein und vieles mehr. Schaut mal auf der Website nach dem gesamten Programm.

www.minitrifftmini.de/

Kirchbrink 6, Hameln OT Klein Berkel

 

Ponyreiten und Ausritte bietet der Reit- und Fahrstall Tidow in Boitzum, Springe. Über eine Website verfügt der Stall nicht, aber auf Facebook ist er zu finden und postet dort seine aktuellen Angebote.

Telefon: 05044-353

Am Thie 25, Springe OT Boitzum

 

Besonders pädagogisch geschult ist auch Farina Lorenz von der Reitschule Follow me in Bad Münder. Sie vertritt ein gewaltfreies Reitkonzept und bietet Reitunterricht in Bad Münder oder bei euch zu Hause an. So besteht die Möglichkeit, dass sie zu euch auf den Hof oder in den Stall kommt. Mit Kindern macht sie u.a. Sitzschulung und Koordinations- und Kooperationsspiele mit dem Pferd. Hier geht es also neben dem Reiten ganz viel um das Miteinander von Pferd und Reiterin oder Reiter.

follow-me-pferd.de/

Hohlengrund2, Bad Münder

 

Jennys Reitschule in Völksen bietet neben Reitunterricht für Kinder und Jugendliche auch Ausritte und Kutschfahrten durch die schöne Deisterlandschaft an. Auf dem Hof gibt es verschiedene Schulponys und Schulpferde, damit jeder Reiter und jede Reiterin einen passenden Gefährten finden kann. Darüber hinaus gibt es noch Hängebauchschweine Gerda, Hühner, Katze Minu und die Hunde Abby, Bella, Knut und Emma. In den Ferien könnt ihr an Lehrgängen und Ponycamps teilnehmen. Beim Ponycamp macht ihr Reiterferien mit Übernachtung im Stall.
 
 
Südfeldstr. 2 + 4, Springe
 
 

Auch der Reiterhof Bergmeier in Lindhorst bietet Reitunterricht. Wie der Stall Tidow verfügt er nicht über eine Website, sondern hat ein Facebook-Profil.

Telefon: 05725-1681

Sachsenhäger Str. 5, 31698 Lindhorst

 

Ferienkurse bietet auch der Dressur- und Ausbildungsstall Engelking in Hohnhorst über sein Facebook-Profil an.

Telefon: 0170-8141967

Kapellenstraße 5, Hohnhorst

 

Urlaub auf dem Pferdegut bietet schließlich Familie Reinecke in Bad Münder auf dem Hof Theensen. Drei Personen finden in der gerade neu gestalteten Ferienwohnung mit Hofanschluss Platz. Mit 80 Quadratmetern ist sie großzügig bemessen, sie ist ebenerdig und bietet einen schönen Blick auf weite Wiesen.

www.hof-theensen.de/

Theensen 1, Bad Münder

Der Deister hat auch seine dunklen Seiten. Wenn eure Kinder Krimis mögen oder sich gern ein bisschen gruseln, dann wandert doch zu den Stellen, die an Verbrechen und Todesfälle erinnern. Damit möchte ich keine Verherrlichung von Verbrechen betreiben, sondern euch mit Informationen versorgen, mit deren Hilfe sich vielleicht der eine oder andere tageslichtscheue Jugendliche in die Natur locken lässt. Auch für Nachtwanderungen oder nachdenkliche Gespräche eignen sich die Geschichten.

Wennigsen: 1807 tötete ein Wilddieb den 27-jährigen königlichen Jäger Topius, als dieser versuchte, ihn zu stellen. Zum Gedenken wurde Topius von Constantin Nordmann 1847 ein Denkmal aus Sandstein errichtet, welches sich heute am Georgsplatz in Wennigsen befindet. Es kann Ausgangspunkt der Hüttenroute, einer Wanderung zu den Wasserrädern oder dem Aufstieg zum Kammweg sein.  

Bad Münder: Östlich von Bad Münder liegt der Meesenstein. Er erinnert an Curt Meese, der tragischerweise von seinem Freund auf der Jagd erschossen wurde. Meese, so die Erzählung, versteckte sich im Gebüsch und grunzte wie ein Wildschwein, was eine dumme Idee ist, wenn man mit Freunden auf Wildschweinjagd geht. Sein Freund schoss in Meeses Richtung und verwundete ihn tödlich. Meese lebte zum Glück noch lange genug, um die Helfer über sein eigenes Verschulden zu informieren, so dass sich sein Freund nicht wegen Todschlags vor Gericht verantworten musste. Der Stein, der heute an ihn erinnert, ist ein Ersatz für den ursprünglichen verwitterten Kreuzstein.

www.unser-stadtplan.de/Freizeitkarte/Hameln-Pyrmont/info/Meesenstein-Bad-Munder-am-Deister.map

Barsinghausen: Ein weiterer Kreuzstein liegt nicht mehr im Wald, sondern in der Stadt. In Barsinghausen erinnert ein Stein aus dem 17. Jahrhundert an Heinrich Schein, der 27-jährig von drei Räubern erschlagen wurde. Der Stein befindet sich in der Gartenmauer eingelassen am Grundstück Osterstraße 7a.

Wennigsen: Gleich zwei widersprüchliche Geschichten gibt es zum Elten-Denkmal in Wennigsen. Die Inschrift des Steins besagt, dass der Förster Elten beim Versuch, einen Wilddieb zu stellen, von diesem angeschossen wurde und im Sterben liegend diesen wiederum mit einer Kugel tötete. Diese Version, die arg nach Westerndrama klingt, darf gern angezweifelt werden. Die inoffizielle Version lautet nämlich so, dass der Förster vom Wilddieb Meyer aus (Bad) Münder erschossen wurde und sofort verstarb, ohne vorher seine Waffe zu zücken oder zu feuern. Der Wilddieb blieb also erstmal am Leben. Er wurde erst später von anderen Jägern, die den toten Elten gefunden hatten, in Selbstjustiz erschossen. Die Leiche schleppten die Jäger in die Nähe von Eltens Körper, wo sie von Holzfällern gefunden wurde. Wegen der ziemlich verdächtigen Blutspur verlangten die Dienstherren einen Bericht von den Jägern. Diese gaben aus Angst vor der Rache der Wilddiebe zu Protokoll, dass Elten den Wilddieb getötet habe, und ließen so die Legende entstehen.

Weitere Informationen zu Aussehen und Lage des Elten-Denkmals findet ihr hier:

www.kreuzstein.eu/html/body_waldkater.html und hier de.wikipedia.org/wiki/Eltendenkmal

Außerdem gibt es eine nette Wanderung, die sich auch für Kinder eignet, für die aber 3 bis 4 Stunden einzuplanen sind.

www.outdooractive.com/de/route/wanderung/hannover-und-umgebung/elten-denkmal-und-wennigser-wasserraeder/111604098/

Koordinaten: 52° 15′ 2″ N, 9° 32′ 0″ O | |

Bredenbeck: Ein weiteres Verbrechen geschah 1858 in Bredenbeck. Auf dem Waldweg von Bredenbeck nach Völksen wurde der junge Springer Moritz Blumenthal überfallen. Der 18-Jährige hatte für seinen Vater Rechnungsgelder abgeholt, 18 Taler, so die Publikation der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover. Die Diebe stahlen das Geld und töteten den jungen Mann. Der Weg, auf dem dieses Verbrechen geschah, wurde später nach Moritz, der Jude war, Judenweg genannt.

Kammweg: Ein Wilddieb tötete 1926 zwei Männer, den 33-jährigen Förster Meyer aus Egestorf sowie den 76-jährigen Haumeister Bode aus Wennigser Mark. Sie hatten versucht, den Rucksack des Wilddiebs in der Nähe von Nienstedt zu durchsuchen, was dieser verhindern wollte. An die Opfer erinnert ein großer Stein am Kammweg östlich von Nienstedt in der Nähe des Funkpeilturms.

Springe: Ein Halunke, allerdings kein grausamer Schuft, war der Springer Bernhard Goebel, der 1848 in die USA auswanderte und dort behauptete, noch vor Thomas A. Edison die Glühlampe erfunden zu haben. Diese Behauptung gilt heute als widerlegt, eine Glühbirne in Springe erinnert aber noch immer an Goebel als „spannende[n] Teil der Stadtgeschichte“. Wer mehr dazu erfahren möchte, dem sei ein Besuch in Springe empfohlen, wo die Goebel-Birne als Denkmal steht und ein Podcast von Schülerinnen und Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums für Aufklärung sorgt. Den Podcast könnt ihr hören, wenn ihr den QR-Code am Denkmal scannt.

Handarbeiten

Donnerstag, 04 November 2021 09:17

Eure Kinder arbeiten gern mit Nadel und Faden und ihr sucht Inspiration oder Anleitung für traditionelle Handarbeiten?Dann schaut mal hier:

Ihr stickt gern? Echte Fans dieser Technik kommen in der Innenstadt von Bad Münder auf ihre Kosten, denn in der Echternstraße 6 kann eine ganze Sammlung von liebevoll gefertigten Arbeiten besichtigt werden. Die kleinen und großen Kunstwerke sind schön anzusehen und bieten Inspiration für eigene Projekte. Zu bestimmten Zeiten ist die Sammlung für die Öffentlichkeit zugänglich. Schaut mal auf der Homepage nach: handarbeiten.mystrikingly.com

 

Ihr möchtet selbst tätig werden? Alte Handarbeitstechniken können in der Spinnstube Springe erlernt und praktiziert werden. Dazu zählen das Filzen, Häkeln, Spinnen und Stricken. Die Saison startet im Herbst und endet im Frühjahr, die Treffen finden am ersten und dritten Samstag jeden Monats von 16 bis 19 Uhr im Gemeindezentrum der St.-Andreas-Kirche statt. Alles weitere erfahrt ihr unter 0163-6855185 und www.spinnstube-springe.de

 

Wenn ihr noch auf der Suche nach schöner Wolle aus der Region seid, schaut mal unter unserem Punkt "Wolle aus Alvesrode" nach.

 

07/2022

Süntelbuchen im Arboretum Nettelrede

Donnerstag, 04 November 2021 09:12

Euch sind die knorrigen Süntelbuchen aufgefallen, die nicht einen geraden Ast besitzen, und ihr möchtet mehr darüber wissen? Dann besucht nach vorheriger Anmeldung (!) das Arboretum in Nettelrede.

Zwischen Nettelrede und Steinriepen liegt am Deisterhang ein hübsch angelegtes kleines Wäldchen aus diesen knorrig verdrehten Bäumen, in dem man allerlei über Süntelbuchen und Natur lernen kann. Ein Verein kümmert sich um das Gelände, plant Veranstaltungen wie den Tag des offenen Arboretums, pflegt eine Website und bietet auch spezielle Kinderführungen an. Für den Besuch meldet euch unbedingt an, denn das Areal ist eingezäunt und nur mit einer Führung betretbar. Wendet euch dazu an Michael Meier unter 05042-3249 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Gelände liegt nördlich von Nettelrede und ist per Auto zu erreichen, was allerdings nicht ganz so einfach ist, weil viele Strecken zum Wäldchen nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge freigegeben sind. Es gibt auch Wegweiser ab Nettelrede, aber die haben wir erstmal übersehen. Man erreicht das Arboretum von Nettelrede über die nördliche der Teerstraßen nach Luttrighausen, die auch zum Außenhof „Steinriepen“ führt. Diese Adresse sollte man auch ins Navi eingeben. Am einfachsten lässt sich das Arboretum aber zu Fuß oder mit dem Fahrrad von Nettelrede oder Luttringhausen erreichen. Es geht moderat bergan und der Weg ist schon für Dreijährige zu Fuß machbar.

Falls ihr gar nicht so recht wisst, was Süntelbuchen sind und warum man sie sich anschauen sollte: Süntelbuchen sind Bäume, die nicht hoch und gerade wachsen, sondern einen eher kurzen Stamm besitzen, mit Ästen, die nach unten wachsen und stark verdreht sind oder sich sogar über den Boden schlängeln. Man kann sich wunderbar unter solchen Exemplaren verstecken. Es handelt sich um eine mutierte Buchenvariante und diese ist typisch für die Deister-Süntel-Region. Früher hielt man sie für Hexenwerk und versuchte sie zu beseitigen, daher gibt es heute nicht mehr sonderlich viele Exemplare. Daher ist das Arboretum etwas Besonderes.

Weitere Informationen findet ihr hier: www.suentelbuche.info/ein-arboretum-fuer-die-suentel-buche.html

Solltet ihr nach dem Ausflug Hunger haben, könnt ihr im Hofcafé Volker in Nettelrede einkehren und euch dort mit leckerem Kuchen verwöhnen lassen. Das Café öffnet freitags und samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr. Die Adresse lautet Im Oberen Felde 1 und viele Schilder weisen den Weg.

hofcafe-volker.de

 

Märchenpfad © Süntelbuchen-Aboretum


Im Deister gibt es viele verlorene Orte. Einige wurden vor Jahrhunderten aufgeben, andere erst im 20. Oder 21. Jahrhundert. Einige sind leicht zu finden, bei anderen müsst ihr etwas suchen. Viel Spaß beim Entdecken.

 

Jeder der vielen ehemaligen Stollenzugänge mit ihren alten Abraumhalden und verrammelten Mundlöchern, die daran erinnern, dass im Deister Kohle abgebaut wurde, sind ein Lost Place für sich. Man kann von Stollen zu Stollen wandern, Ruinen suchen, in die Schachtzugänge lugen oder auf die künstlichen Berge klettern.

 

Bei Nienstedt gibt es einen eingeebneten und später wieder neu angelegten Kinderfriedhof im Wald. Die Kinder starben in der Nazi-Zeit im nahegelegenen ehemaligen Sophienhof, der damals Teil der Kinderheilanstalt Hannover war und später zum Landschulheim werden sollte. Heute steht das Gebäude leer und es geht das Gerücht um, dass es dort spukt. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie viele Kinder dort unter fragwürdigen Umständen gestorben sind. Wer dem Weg vom Kinderfriedhof in den Wald folgt, kann zur Wallmannhütte, zur Alten Taufe und zum Kammweg hochwandern. Bitte die Steigung nicht unterschützen – der Weg ist wirklich nicht kinderwagentauglich. Wer vom Kinderfriedhof kommend die Lauenauer Straße überquert, gelangt über die Ludwig-Schlepper-Straße in das Walterbachtal. Schlepper war übrigens ein Architekt aus der Gegend und ließ den Sophienhof für seine Frau Sophie bauen. So schließt sich der Kreis.

 

Folgt man dem Weg durch das Walterbachtal, kommt man zu einem verlandeten Teich, dem ehemaligen Hexenteich, in dem im Mittelalter die grausame Hexenprobe gemacht wurde. Dazu warf man eine Frau, die wegen Hexerei angeklagt worden war, mit gefesselten Händen in das Wasser des damals wohl tieferen Teichs. Blieb sie trotz gefesselter Hände an der Wasseroberfläche, so galt dies als Beweis, dass sie eine Hexe war, und man tötete sie. Die unschuldigen Frauen gingen aber leider unter wie die Steine, und wenn man lange genug gewartet hatte, um sie für unschuldig zu erklären, waren sie auch meist tot, so dass sie wenig Nutzen aus diesem Freispruch zogen – im Gegensatz zu den Anklägern. Es gibt alte Protokolle, die belegen, dass auch im Deister diese frauenfeindlichen Praktiken gepflegt wurden. Heute sieht der Teich aus, als könne man bequem darinsitzen, ohne dass die Frisur nass wird. Etwas Unheimliches schwebt aber über dem Ort. 

 

In Barsinghausen gibt es einen verwaisten jüdischen Friedhof in der Deisterstraße am Waldrand. Der Friedhof wurde bis 1909 genutzt, dann wurde er geschlossen und in der Nazi-Zeit verwüstet. Als die Menschen wieder bei klarem Verstand waren, errichteten sie einen Gedenkstein und zwei der umgestoßenen, nicht zerbrochenen Grabsteine wurden wieder aufgestellt. Kleine Steine darauf ehren heute die Toten. Vom Friedhof kann man eine schöne Wanderung durch das Fuchsbachtal vorbei an einem Teich mit Picknickplätzen zu einer Quelle und einem alten Stollen machen. Für einen nicht zu langen Spaziergang könnt ihr mit kleineren Kindern und Laufrad einfach nur bis zum Teich gehen:

http://navigator.barsinghausen.de/tour-903000001-20002.html

 

In Nienstedt befindet sich im Wald ein ehemaliges Schwimmbad. Es wurde vor etlichen Jahrzehnten aufgegeben, aber das Becken wurde nie zugeschüttet. Um es zu finden, muss man am Ortseingang von Nienstedt der Straße Teilhofsweg in den Wald folgen und an der Stelle, an der der Weg bei den Stommasten einen scharfen Knick nach rechts macht, hinter dem Schild linkerhand im Wald einen dunklen Teich suchen. Dazu braucht man nur dem Trampelpfad zu folgen und wenige Schritte abseits vom Weg zu gehen. Fällt das Sonnenlicht hinein ins alte Becken, kann man mit etwas Glück im trüben Wasser die alten Kacheln leuchten sehen, so die Einheimischen. Das Baden ist hier nicht zu empfehlen; wer den verlandeten Tümpel sieht, weiß weshalb. Folgt man dem Weg, von dem man den Abstecher zum Teich gemacht hat, kann man im großen Bogen an Pferden vorbei um die Nienstedter Wiesen wandern (kleine Wanderung, dazu die erste Abzweigung nach dem Schwimmbad nach rechts nehmen), links am Schwimmbad oder später bergan zum Kammweg und Nienstedter Pass hochgehen (mittlere Wanderung) oder nach Köllnischfeld wandern (lange Wanderung).

 

Schwimmbad im Deister © Carola Hecke

 

Auch der Kalte Krieg hat im Deister Spuren hinterlassen: Im Bereich von Barsinghausen befand sich am Kammweg bis 1972 eine rund um die Uhr besetzte und voll funktionsfähige Abschussrampe für die Hawk-Abwehrraketen des NATO-Flarak-Verteidigungssystems. Hier saß das 420 Squadron – für diejenigen, die es interessiert. Heute ist das Gelände nicht mehr in Benutzung und verwaldet wieder. Hier ein Blick von oben:

www.hawkies.de/hawk-standorte-4-ggw.html

Informationen zum Raketensystem findest du hier:

www.relikte.com/nds_flarak_hawk/index.htm

Auf der Wanderung am Kammweg kommt ihr daran vorbei.

 

Ebenfalls im Bereich von Barsinghausen stand früher ein Kinderheim im Wald. Wer sucht, findet Reste der Pflasterung zwischen den Bäumen. Von Egestorf kommend, kurz vor dem Nienstedter Pass links erstreckt sich ein noch eher spärlich bewachsenes Gelände und dort, im Bereich der Hohen Warte, war das Kinderheim „Hohe Warte“ in einigen Fachwerkgebäuden untergebracht, die noch aus der Zeit der Kohleförderung stammten. In der Nazi-Zeit wurden dort jugoslawische Kriegsgefangene untergebracht, kurz danach zogen die Kinder ein. In den 1990er Jahren wurde das Gebäude zur Unterkunft für Asylbewerber und 2007 wurde die baufällige Anlage, die vermutlich allen Bewohnern sehr deutlich gemacht hat, dass sie in Barsinghausen nicht willkommen waren, endlich abgerissen. Die Aufforstung und Renaturierung sind in vollem Gange. Man erreicht das Gelände bequem über die Wanderwege vom Parkplatz am Nienstedter Pass.

 

Die Heisterburg, auch genannt Heisterschlösschen, ist eine etwa tausend Jahre alte verlassene Ringwallanlage. Sie liegt im Schaumburger Land bei Beckedorf. Einen hübschen Wanderweg, auf dem nur 90 Höhenmeter zu bewältigen sind, findet ihr hier:

www.routeyou.com/de-de/route/view/6937730/wanderroute/wandern-entlang-heisterschlosschen

Eine drei- bis vierstündige Wanderung beginnt am Naturfreundehaus und führt auch an der Teufelsbrücke und der Kreuzbuche vorbei:

http://navigator.barsinghausen.de/tour-903000004-20002.html

Wer mehr über die Geschichte der Heisterburg und anderen Burgen dieser Art lesen möchte, wird hier fündig:

www.barsinghausen.de/static/medien/km/lokalitaeten/903000480_download.pdf

 

Märchenpfad Bakede

Montag, 09 August 2021 10:51

Märchenfreunde kommen in Bakede auf ihre Kosten, denn seit dem Sommer 2021 säumen Märchenfiguren der Gebrüder Grimm einen etwa 6 km langen Märchenpfad, der teilweise parallel zum Weg der Sinne verläuft. Schaut mal, ob ihr alle Figuren kennt.

Los geht es am Platz der Generationen, wo sich auch ein schöner Spielplatz befindet. Man kommt am Reiterhof Kessiehausen vorbei, folgt dann dem Benser-Eichen-Erlebnispfad und wandert schließlich zurück zum Dorf. An vielen Stellen hat man einen wunderschönen Ausblick über das Land.

Ihr seid nicht so sicher, ob ihr alle Figuren erkennt und eurem Nachwuchs Rede und Antwort stehen könnt? Kleine Infotafeln und QR-Codes an den Figuren sollen denjenigen auf die Sprünge helfen, die die zugehörigen Märchen nicht kennen.

Märchenpfad FOTOGRAFIEIMRAUM © Aron Jungermann

 

Golf

Samstag, 26 Juni 2021 04:02

Ihr möchtet mit euren Kindern Golf spielen? Kein Problem! Der Golfplatz in Bad Münder bietet Familienkurse und das Bambini-Training an. Bambinis können freitags und die Größeren mittwochs kostenlos den Schläger schwingen. Eltern schauen zu und genießen einen Kaffee oder spielen selbst.

Speziell für Mädchen gibt es ein besonderes, ausgezeichnetes Angebot, nämlich Girls Golf, das Mädchen im Golfsport besonders fördert, ihnen den Austausch erleichtert und Veranstaltungen für sie organisiert. Mädchen, die schon über etwas Spielerfahrung verfügen und Interesse haben, können sich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

Ihr bekommt schnell Hunger? Kein Problem. Das Restaurant Zum Waldschlösschen sorgt am Platz mit Kuchen, Snacks, Pizza und anderen Gerichten für das leibliche Wohl.

www.deistergolf.de
www.deistergolf.de/club/jugend/girls-golf

07/2022

 Training Bambinis
Foto: GolfPark am Deister

 

Kräuter sammeln

Samstag, 22 Mai 2021 18:52

Um einen sommerlichen Waldspaziergang aufzupeppen, könnt ihr Wildkräuter wie Brennnessel, Giersch oder Löwenzahn sammeln, die euch auch aus Parks und Gärten bekannt sein sollten, und daraus zu Hause ein schmackhaftes Pesto zubereiten.

Für ein Pesto eignen sich frische, junge Blätter der Brennnessel, Löwenzahlblätter, Giersch, aber auch Knoblauchrauke bietet sich an. Ebenfalls geht Gundermann, aber dieses Kraut bitte sparsam verwenden, denn es ist herb-pfeffrig, und einige wenige Blättchen (maximal 10) reichen für eine Schüssel Pesto. Packt einen 3-Liter-Gefrierbeutel ein und los geht's.

Wer Hilfe beim Bestimmen der Kräuter braucht, der findet sie hier:

www.hausgarten.net/kraeuter-und-gewuerze/heilkraeuter/essbare-wildkraeuter.html

Zu Hause die Kräuter (etwa einen 3-Liter Gefrierbeutel voll), eine bis vier Knoblauchzehen und eine halbe Tasse Sonnenblumenkerne zerkleinern, mit Olivenöl mischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Auf kleine Schraubgläschen verteilen und einfrieren. Guten Appetit!

Wer Lust auf eine geführte Kräuterwanderung unter fachkundiger Leitung hat, der kann sich freuen, denn die im Deister beheimatete Heilpraktikerin Christina von Lachner-Dahm bietet regelmäßig solche Events speziell für Kinder ab 10 Jahren an sowie für Eltern und Kinder ab 5 Jahren. Dabei lernen alle die heimischen Kräuter kennen, sammeln, probieren und bekommen Rezepte. Die nächsten Termine dieser kostenpflichtigen Wanderungen stehen auf der Homepage. Für alle Wanderungen wird um Anmeldung unter 05042-504995 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten. Weitere Infos und immer neue Termine findet ihr unter www.cvld.de

 

08/2022

Ihr mögt Sagen und es darf auch gern etwas gruselig sein? Dann begebt euch doch auf die Spuren des Teufels, der an verschiedenen Stellen im Deister unterwegs gewesen sein soll, und wandert zur Teufelskammer mit der Teufelskanzel (Hameln-Pyrmont), zum Teufelssprung (Region Hannover) oder zur Teufelsbrücke (Schaumburger Land).

Die Teufelskammer befindet sich am Südhang des Deisters oberhalb von Nienstedt. Ihr gelangt über den Weg hoch zur Wallmannhütte dorthin. Parkmöglichkeiten und eine große Wanderkarte gibt es am Ortsausgang Nienstedt an der Lauenauer Straße.

Die Teufelskammer bezeichnet ein Gebiet mit verstreuten großen Sandsteinbrocken, welche dort der Legende nach von einem wütenden Riesen hingeworfen wurden. Die Teufelskanzel ist eine besonders große Felsklippe und wurde zum Naturdenkmal erklärt.

Eine Karte findet ihr hier:

https://www.komoot.de/highlight/131911

 

Zum Teufelssprung gelangt man vom Parkplatz Wandwinkel in der Wennigser Mark nach etwa 10 Minuten Wanderung am Schleifbachtal entlang in Richtung Deisterkamm. Links vom Weg liegen sie, die Fußabdrücke, die der Teufel im Sandstein zurückgelassen haben soll, als die Bergleute ihn vertrieben.

Die ganze Geschichte findet ihr hier:

https://www.myheimat.de/wennigsen/freizeit/teufelssprung-im-deister-wennigser-mark-d2791487.html

 

Wer Teufelskammer und Teufelssprung in einem Rutsch erkunden möchte, braucht etwas Ausdauer und kann sich auf eine rund 10 km langen Rundgang begeben. Die Angaben zur Route findet ihr hier. Wenn ihr Glück habt, bietet der Tourismus-Service Wennigsen diese Wanderung auch wieder als geführte Tour an:

https://www.haz.de/Umland/Wennigsen/Auf-Teufelsspuren-durch-den-Deister-Neue-Wanderung-in-Wennigsen

 

Die Teufelsbrücke bei Rodenberg erreicht man vom Parkplatz Mooshütte bei Bad Nenndorf. Eine genaue Wegbeschreibung findet ihr hier:

deisterland.wordpress.com/2017/03/17/teufelsbruecke-im-deister/

Der Sage nach wurde die Brücke vom Teufel gebaut, um einem Jäger zu seiner Beute zu verhelfen. Dieser durfte den Namen des Teufels fortan nicht mehr aussprechen, was ihm aber natürlich nicht gelang, so dass ihn schließlich der Teufel holte. Blöd gelaufen. Die ganze Sage findet ihr hier:

www.sn-online.de/Schaumburg/Rodenberg/Rodenberg/Ein-grauenvoller-Pakt-im-Deister

Und wer es lieber gereimt mag, findet das passende Schauergedicht hier:

www.teufelsbruecke-deister.de/die-sage-von-der-teufelsbr%C3%BCcke/

08/2022

Schnee im Deister

Dienstag, 05 Januar 2021 07:51

Ihr liebt den Schnee? Dann findet ihr hier ein paar Tipps.

 

Ihr wollt Skilaufen?

Der Ski und Sport Club Springe e.V. weist Pisten und Loipen aus, betreibt Skilifte und gibt auf seiner Website Auskunft über die aktuellen Schneebedingungen in der Gegend:

www.ssc-springe.de

Die drei alpinen Pisten mit Liften und Flutlichtbeleuchtung sowie die Loipe auf dem Kamm bei Köllnischfeld sind auch für Gäste geöffnet. Drei unterschiedlich lange Rundloipen gibt es, um die sich der Skiclub kümmert. Informationen zur Schneelage der Bereiche, Parkplätzen und Anfahrt findet ihr auf der Website des Vereins. Wenn eure inder Interesse am Skilaufen zeigen, schaut doch mal an einem der Schnuppertage für Kinder im Herbst vorbei vorbei. Im Jahr 2021 wurden diese Schnuppertage am 19.09.2021 und am 28.11.2021 angeboten. Wendet euch bei Interesse an den Ski-Club.

Ihr möchtet rodeln?

In Nienstedt gibt es an der Lauener Straße gegenüber der Kapelle einen sanften, breiten Rodelhang, den die kleineren Kinder im Ort gern nutzen. Gegenüber liegen kostenlose Parkplätze. Hier ist einigermaßen viel Platz und es geht auch nichts kaputt.

Eine steile Abfahrt bietet in Nienstedt der Weg hoch zur Wallmannhütte. Parkt an der Lauenauer Straße und geht dann am Ortsausgang hoch in den Wald. Der Weg ist die Piste. Er ist etwas für Mutige, je höher ihr steigt. Auch hier geht nichts kaputt.

In Wennigsen eignen sich die Strecke von der Schutzhütte zurück zum Parkplatz Waldkater und der Weg von der Schleifbachhütte runter zum Wanderparkplatz Waldwinkel (Wennigser Mark Richtung Egestorf).

Ansonsten: Alle Waldwege haben Randstreifen, die breit genug für Schlitten sind. Wählt weniger stark besuchte Ecken im Deister, wenn ihr mehr für euch sein möchtet, und genießt den Schnee.

Eine Bitte: Bitte beherzigt bei der Suche nach schönen Rodelpisten, dass bestellte Felder, Wiesen sowie Skipisten keine Rodelflächen sind, da das Rodeln Feldfrüchte, Gras, welches als Viehfutter dienen soll, und Pisten zerstört. Schaut euch die attraktiven Flächen genau an und rodelt bitte nur, wo es sich nicht um Äcker, Wiesen und Skipisten handelt. Lasst euch bitte nicht davon beeinflussen, ob sich schon viele Familien dort tummeln, denn viele Menschen haben keine Ahnung und/oder interessieren sich schlicht nicht für die Belange anderer.

Ihr möchtet zum Nienstedter Pass?

Der Besucheransturm kann den Parkplatz am Nienstedter Pass hoffnungslos überlasten und strapaziert die Nerven mancher Eltern. Um den Schnee entspannt zu genießen, könnt ihr das Auto nicht am Pass, sondern anderswo parken oder ganz mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.

Die Buslinie 562 startet an Werktagen in Egestorf am S-Bahnhof und fährt ohne Umwege hoch zum Pass und weiter nach Nienstedt. Mit dem Bus seid ihr fast so schnell wie mit dem Auto und spart euch die Parkplatzsuche. (Es gibt nämlich irgendwann einfach keine Plätze mehr und die Straße muss als Zufahrtsweg nach Nienstedt freigehalten werden.) Schlitten können im Bus mitgenommen werden. Der Bus fährt alle 60 Minuten. Mit den S-Bahnlinie 1 und 2 kann man bequem aus dem Umland anreisen, denn auf den Busanschluss zur vollen Stunde wartet man am Egestorfer Bahnhof nur wenige Minuten.

Ihr wollt das Auto nicht stehenlassen? Dann fahrt doch einen anderen Parkplatz als den oben am Pass an. Haltet schon in Egestorf auf den Wanderparkplätzen z.B. am Waldfriedhof oder in Barsinghausen und lauft von dort. Der neue Waldspielplatz ist von hier gut zu erreichen. Oder überquert den Pass und parkt in Nienstedt.

Euch liegen Anstiege nicht so sehr? Dann stellt euer Auto in Nienstedt oder Egestorf in der Nähe der Bushaltestellen der Linie 562 ab, fahrt mit dem Bus hoch zum Pass und wandert durch den Wald zurück zum Auto. Die Haltestellen liegen in Egestorf an der Nienstedter Straße und in Nienstedt an der Egestorfer Straße sowie an der Lauenauer Straße. Der Buss hält direkt am Pass, von dort seid ihr schnell auf dem Kamm, danach geht es immer bergab durch den Wald zurück zum Auto. Sowohl Nienstedt als auch Egestorf sind auf den Waldwegen gut ausgeschildert.

Ihr plant einen Besuch in Nienstedt?

An der Kapelle an der Lauener Straße in Nienstedt gibt es kostenlose Plätze. Gegenüber befindet sich ein breiter, sanfter Rodelhang, der von den Kindern im Ort erprobt und für sehr gut befunden wurde.

Weitere Parkplätze sind an der Ecke Ludwig-Schlepper-Straße und Lauenauer Straße. Von dort kommt ihr gut ins Walterbachtal und hoch in den Deister. Um in Richtung Deisterkamm zu gelangen, folgt der Lauenauer Straße zum Ortsausgang und lauft rechts den Weg zur Wallmannhütte hoch. Er wird auch zum Rodeln verwendet, aber Achtung, die Strecke ist relativ steil.

Eine weitere Möglichkeit: Parkt am Ortseingang von Nienstedt (vom Pass kommend) und lauft am Teilhofsweg (erste Abzweigung links) links hoch in den Wald oder rechts in die Wiesen, wo auch viel Schnee liegt und man schön den Schlitten ziehen kann.

Es darf auch Wennigsen sein?

Ein guter Ausgangspunkt ist der Parkplatz Waldkater. Wer dem Hauptweg bis zur Schutzhütte folgt, kann von dort zurück rodeln. Oder wandert vom Parkplatz Waldwinkel (Wennigser Mark Richtung Egestorf) hoch zur Schleifbachhütte. Von dort könnt ihr den Weg zurück ebenfalls rodeln.

Wennigsen ist gut mit den S-Bahn-Linien 1 und 2 erreichbar. Busse verkehren regelmäßig.

01/2022