Natur

Eure Kinder recken die Hälse nach jedem Flugzeug am Himmel? Dann kommt ihr wohl nicht um einen Besuch am Flughafen in Langenhagen herum, denn hier kann man von einer Aussichtsterrasse im frei zugänglichen Bereich startenden und landenden Flugzeugen zusehen sowie in der kostenpflichtigen Erlebniswelt allerlei über Flugzeuge erfahren und vieles ausprobieren.

www.hannover-airport.de/erlebniswelt-hannover-airport/erlebniswelt-angebot-uebersicht

 

 

Jagdschloss Springe mit Saupark

Montag, 17 August 2020 07:17

Wenn ihr und eure Kinder ausgestopfte Tiere nicht zum Weglaufen findet, ist das Springer Jagdschloss ein Ort zum Verweilen für euch, denn in diesem von Georg Laves gestalteten klassizistischen Gebäude werden viele präparierte Exemplare der heimischen Tier- und Vogelwelt ausgestellt, welche auch interaktiv erfahren werden kann. Außerdem könnt ihr hier für vergleichsweise kleines Geld ein wahres Königsschloss besichtigen, das der König von Hannover im 19. Jahrhundert bei Georg Laves in Auftrag gab. (Laves war u.a. auch verantwortlich für den Umbau des Leineschlosses, die Gestaltung des Opernhauses und die Errichtung der Waterloosäule in Hannover.) Parkmöglichkeiten gibt es vor dem Museum, Eintritt für das Museum wird erhoben.

Das Außengelände des Schlosses mit einem bei schönem Wetter geöffneten Café (und einem Wildfleischverkauf) sowie der angrenzende Saupark sind schön zum Toben nach dem Museumsbesuch. Im Saupark können die spärlichen Reste der mittelalterlichen Burg Hallermund besucht werden (vgl. Link unten). Der Eintritt zum Park ist frei.

www.landesforsten.de/erleben/unsere-naturtalente/jagdschloss-springe

https://de.wikipedia.org/wiki/Saupark_Springe

https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hallermund

Freunde von Märchenwelten und Schlossromantik sind in der Marienburg richtig. Das Schloss, das im 19. Jahrhundert im Stil mittelalterlicher Burgen errichtet wurde, lässt Märchenszenarien lebendig werden und besitzt dabei die Annehmlichkeiten der vergangenen zwei Jahrhunderte. Viele Ausstellungsstücke veranschaulichen das Leben in früheren Zeiten und sind auch für Kinder spannend zu entdecken. Wissbegierige können an einer Führung oder Kostümführung teilnehmen, die Säle und Zimmer können inzwischen aber auch ohne Führung betreten werden können. Für Hungrige öffnet ein Selbstbedienungsrestaurant die Pforten des ehemaligen Pferdestalls.

www.schloss-marienburg.de

 

Patrice Kunte

Nordmannsturm

Montag, 17 August 2020 07:14

Ihr wollt hoch hinaus? Dann erklimmt den 1863 auf 382 Höhenmetern errichteten Nordmannsturm auf dem Deisterkamm und genießt den weiten Blick aus 19 Metern Höhe. Gegen ein kleines Entgelt ist der Turmaufstieg möglich.

Kinder ab 12 Jahren steigen kostenlos hinauf, alle anderen werfen 50 Cent in die Kasse. Wegen der unebenen und hohen Steinstufen des schmalen Treppenhauses sollten eure Kinder mindestens einen Meter groß sein und sicher Treppen steigen können, damit der Aufstieg für euch entspannt ist. Allein sollten sie nicht gehen, da es einige heikle Stellen gibt. Der Blick über das Land entschädigt für alle Strapazen.

Zutritt erhält man durch die Gaststube des Restaurants, das unten im Turm untergebracht ist. Der Turm liegt am Kammweg, so dass Wanderer dort gemütlich einkehren können. Der kürzeste Weg zum Turm führt vom Pass 2km über eine geteerte Straße, die in einen nicht zu steilen Schotterweg übergeht, oder einen steilen Schotterweg (noch kürzer, aber nicht rollengeeignet), der am Pass etwas weiter links von der Teerstraße beginnt. Schilder weisen den Weg. Kostenlose Parkmöglichkeiten stehen am Pass zur Verfügung, der unter der Woche auch bequem mit der Buslinie 562 vom Bahnhof Egestorf zu erreichen ist. 

Weitere Ziele in der Nähe sind die alte Taufe, der Nienstedter Blick mit dem Kohleflöz, die Wallmannhütte und der Kinderfriedhof in Nienstedt. Die 562 fährt bis nach Nienstedt, die Endhaltestelle „Spielplatz“ liegt an der Haupttstraße (aus dem Wald kommend links) und ist fußläufig vom Friedhof der vergessenen Kinder erreichbar. 

www.nordmannsturm-waldgaststätte.de

www.pixelwo.de/nordmannsturm-im-deister

 

 

Maislabyrinth Northen

Sonntag, 16 August 2020 14:50

Für Abenteuerlustige pflanzt der Hof Kreyel im Frühjahr zwischen Everloh und Lenthe ein Maislabyrinth an, das ab Juli betreten werden kann. Ziel ist es, über die großzügig angelegten Wege zur Mitte des Feldes zu einem Turm zu gelangen, der mit einem Ausblick über das Calenberger Land belohnt. Ein Hofbesuch kann anschließen. Spaß garantiert.

Es fällt Eintritt an, der abgezählt mitzubringen ist. Schaut für die gültigen Preise auf der Website nach. Für Corona-gebeutelte Familien in Kurzarbeit und andere Benachteiligte gab es im Lockdown ermäßigte Tarife.

www.hofkreye.de/pages/maislabyrinth.php 

Über große technische Erfindungen kann man etwas im kleinen Lenthe lernen, wo im komplett renovierten und sehr schön gestalteten Geburtshaus von Werner von Siemens eine interessante, nicht zu umfangreiche und gut aufbereitete Ausstellung über seinen Werdegang und seine Erfindungen eingerichtet wurde. Uns hat überrascht, was dieser Industrielle alles zustande gebracht hat und wie ansprechend es dem Museum gelingt, diese Leistungen zu vermitteln.

Wenn sich euer Nachwuchs für Technik interessiert und Museen nicht uncool findet und ihr ein bisschen erklären mögt, auf nach Lenthe zum gemeinsamen Entdecken!

www.siemens-geburtshaus-lenthe.de

 

 

Die Geschichte des Steinkohlebergbaus im Deister fand zwar 1960 ihr Ende, aber seine Spuren kann man bis heute entdecken. Neben den Museumsstollen, die separat aufgelistet werden, zeugen die ehemaligen Abraumhalden sowie verschlossene Einfahrten und Mundlöcher von der Förderung im 19. Und 20. Jahrhundert. Auf kurzen und langen Spaziergängen kann man diese Orte, die teilweise wie lost places anmuten, suchen und erkunden. Die Wikipedia-Seite „Steinkohle-Bergbau im Deister“ listet die Orte auf, gibt so einen guten Überblick und hilft, einen Spaziergang zu den Stollen zu planen: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinkohle-Bergbau_im_Deister

Oberhalb von Nienstedt, in der Nähe der Wallmannhütte tritt eines der Kohleflöze an den Tag. Wer sich mit seinen Kindern auf die Spuren des Bergbaus im Deister begibt, kann hier sehen, wonach die Bergleute gruben. Dazu am Ortsausgang in Richtung Messenkamp rechts den Weg in Richtung Wallmannhütte hochgehen und der Beschilderung zum Nienstedter Blick folgen. Die geteerte Straße ist rollentauglich, der steile Schotteranstieg jedoch eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Wer vom Pass loswandert, umgeht dieses Hindernis.

www.lbeg.de/extras/geologie/downloads/geotope/Nr_48_Nienstedt_Alte_Taufe.pdf

Skaten und Schwimmen in Lauenau

Sonntag, 16 August 2020 14:43

Wer es sportlich mag, dem wird bei gutem Wetter ein Besuch in Lauenau Spaß machen. Gleich am Ortseingang aus Richtung Messenkamp geht es links zum Mineralbad mit großzügigem Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Kinderbecken, Liegewiesen und Kiosk sowie zum Skateplatz mit solider Quarterpipe, Rail, Bänken u.a. (vgl. https://www.skatemap.de/?id=1628). Für den großen kleinen Hunger gibt es ausgezeichnete Pizzen im Sportplatzrestaurant Zum Steinofen zwischen Skatepark und Freibad, die auch telefonisch bestellt und mitgenommen werden können. https://www.zumsteinofen-lauenau.de/

Freibadinfos: www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Freizeit-Sport/Sport/B%C3%A4derf%C3%BChrer/Freib%C3%A4der/Mineralbad-Lauenau

Skaten kostenlos, Schwimmen kostenpflichtig.

 

 

Altes Handwerk wird lebendig in Bad Münder. Im Museum im Wettbergschen Adelshof (Kellerstraße 13) erfährt man viel über das Handwerk im Deister, z.B. über Holzarbeiten sowie Glas- und Keramikherstellung. Räume mit alten Möbeln können erkundet werden, so dass die Vergangenheit ganz nahe rückt. Ein paar Häuser weiter kann zudem ein altes Wohnhaus besichtigt werden.

Das Bürgerhaus der Familie Kallmeyer von 1752 in der Kellerstraße 19 wurde aufwändig saniert, in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt und steht nun von April bis Oktober für interessierte Besucher offen, danach wird es zu kalt. Zu den Öffnungszeiten kann man durch die möblierten Zimmer gehen und den Freiwilligen in altertümlicher Garderobe bei ihren Tätigkeiten zusehen, die wie früher spinnen und räuchern. Auch eine Schusterwerkstatt ist eingerichtet und es gibt ein Plumpsklo zu besichtigen.

Der Besuch ist Kostenlos, um Spenden wird gebeten.

Spezielle Kinderführungen können mit Herrn Meier unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vereinbart werden.

Noch ein Grund für einen Besuch: Bis zum dritten Advent 2021 läuft die Ausstellung "Kinderwelten" mit altem Spielzeug und vielen anderen interessanten Stücken rund um das Thema Kindheit. Es geht um Schule und Freizeit, aber auch um ernste Themen wie Kinderarbeit, Armut, Flucht und Vertreibung.

www.museum-badmuender.de

 

 

Schmiedeparadies Springe

Sonntag, 16 August 2020 14:39

Wenn ihre eine alte Tradition wie das Schmieden kennenlernen oder ausprobieren möchtet, empfiehlt sich ein Besuch bei Andreas Rimkus in Springe. In seinem Schmiedeparadies kann man künstlerische Arbeiten bestaunen und sich in Kursen, die er anbietet, selbst versuchen. Der Besuch ist kostenlos, die Kurse kosten natürlich Geld. 

Nebenan liegt das Apfelbaummuseum. Ein Abstecher lohnt sich.

https://schmiedeparadies.de